Inhaltsverzeichnis: LAND UND POLITIK
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Geschichte
 
ca. 10 000 v.Chr. Die Iberische Halbinsel wurde von verschiedenen Völkern bewohnt, darunter zum Beispiel die Iberer, die Kelten, die Phönizier, die Karthager, die Araber und die Römer. Aus diesen Völkern gingen die Spanier hervor.
1 000 - 700 v.Chr. Die Phönizier hatten Handelskolonien entlang der spanischen Mittelmeerküste gegründet. Später kommen auch die Griechen auf die Iberische Halbinsel.
ca. 600 v.Chr. Die Karthager verdrängen die Griechen und gründen ihre ersten eigenen Siedlungen.
ca. 200 v.Chr. Die Römer erobern Spanien, was von nun an zum Römischen Reich gehört. Viele römische Bauwerke wie zum Beispiel Aquädukte oder Amphitheater werden errichtet.
ca. 400 n.Chr. Die Vandalen schlagen die Römer und erobern Spanien. Sie sind als ein rücksichtsloses und zerstörungswütiges Volk in die Geschichte eingegangen.
7. - 11. Jh. Die Araber erobern Spanien. Die Mauren lassen die Landwirtschaft durch das Anlegen von Terrassen zur besseren Bewässerung aufblühen.
12. - 15. Jh. Das Spanische Reich entwickelt sich zu einem starken und mächtigen Staat. Die Könige stärken die katholische Kirche. Im Zeitalter der Inquisition werden die Nicht-Christen vertrieben. Wirtschaft, Landwirtschaft und damit auch der Handel gehen zurück. Im Jahr 1492 entdeckt Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone Amerika.
16. Jh. Heirat, Erbschaft, Kriege und das Gründen von Kolonien in der ganzen Welt, z.B. in Südamerika, bringen Spanien viel Reichtum und eine Vormachtstellung in Europa ein. Allerdings erlebt Spanien bei seinen Kriegen immer häufiger auch vernichtende Niederlagen.
17./18. Jh. Philipp V. aus Kastilien gewinnt den spanischen Erbfolgekrieg und löst damit die Habsburger ab, die bis dahin Spanien regierten.
19. Jh. Napoleon erobert Spanien, aber bereits wenige Jahre später kehrt der spanische König nach erfolgreichem Freiheitskampf seines Volkes auf den Thron zurück. Im Lande herrschen Unruhen und Machtkämpfe, die Republik wird ausgerufen, dann jedoch wieder von der Monarchie abgelöst. Durch die inneren Unruhen im Lande gehen dem Spanischen Reich auch die letzten Kolonien verloren.
1923 - 1930 General Primo de Rivera errichtet eine Militärdiktatur, die jedoch nur sieben Jahre anhält.
1931 Die Ausrufung der Republik beendet die Militärdiktatur.
1936 Nach dem Spanischen Bürgerkrieg übernimmt Franco mit seinen Nationalisten die Macht.
1975 Nach Francos Tod sorgt König Juan Carlos I. für die Demokratisierung Spaniens.
1978 Spanien gibt sich eine neue Verfassung.
1986 Beitritt Spaniens zur Europäische Union.
1992 Spanien ist Austragungsort der Olympischen Spiele (Barcelona) und der Weltausstellung (Sevilla).
 
Die Flagge Spaniens:
Rot und Gold sind die Farben der spanischen Nationalfahne, lautete der Beschluß des Parlaments im Jahr 1981. Sie soll die Einheit des Landes unter der königlichen Krone symbolisieren, eine Forderung, die nicht in allen Regionen Spaniens auf Einverständnis stößt.
 
Im Oktober 1981 bestimmte das spanische Parlament, dass als Nationalsymbol eine zweifarbige Flagge gilt. Dabei fassen zwei rote einen gelben Streifen ein. Die Politiker wollten zum Ausdruck bringen, dass unter der spanischen Krone ein einheitliches Land existiert. Sie treffen damit aber nicht die Wirklichkeit. Nahezu unabhängige Regionen haben bis heute althergebrachte Symbole bewahrt: z.B. ein roter Löwe für Léon, eine gelbe Burg für Kastilien, nebeneinander liegende senkrechte rote und gelbe Streifen für Katalonien und Aragon, eine Goldkette für Navarra.
 

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Letzte Aktualisierung: 06/2004